STIEBEL ELTRON – Zukunftssicherheit durch ein zentrales PIM-System

Patrick Stein und Marcel Machoni

In diesem Artikel erfahren Sie, wie STIEBEL ELTRON die Produktkommunikation mit einem zentralen Product Information Management-System (PIM) revolutionierte. Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen bei der Einführung, die Grenzen der alten Systemlandschaft und erfolgreiche Bewältigung neuer Anforderungen.

Alte Systeme, neue Herausforderungen – STIEBEL ELTRONs Wandel zum Erfolg

STIEBEL ELTRON setzte seit 2003 auf das Mediando PIM-System, um umfangreiche Preiskataloge für den deutschen Vertrieb zu erstellen. Doch mit dem Wachstum des Unternehmens und der Internationalisierung stieß die alte Systemlandschaft an ihre Grenzen.

Die Anforderungen an Form und Quantität der Daten seitens der Händler wuchsen und erforderten unter anderem spezifische und präzise Klassifizierungen der Produkte. Auf den Onlinekanälen war entscheidend, die Richtigkeit und Aktualität der Produktdarstellung sicherzustellen. Gleichzeitig mussten die ausländischen Niederlassungen und Werke des global agierenden Unternehmens in das System integriert und ein reibungsloser Übersetzungs-Workflow sichergestellt werden.

In einer Ausschreibung wurden diese und weitere Anforderungen definiert, die schließlich zu einem Pitch mit 8 Technologie­unternehmen führten. Dies war der Startpunkt für den Wandel bei STIEBEL ELTRON.

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Die Zukunft der Datenlandschaft – Effizienz und Innovation im Fokus

Die heutige Systemlandschaft bei STIEBEL ELTRON hat eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen. Im Vergleich zur früheren Struktur sind viele Schnittstellen hinzugekommen, darunter die Verbindung zur EPREL Produktdatenbank. Dies ist eine elektronische Datenbank für energieverbrauchsrelevante Produkte, in der Hersteller ihre Geräte zum Vertrieb innerhalb der EU registrieren müssen.

Dank einer neuen Schnittstelle zwischen dem DAM-System von Celum und dem Hybris System wurde der Datentransfer für über 30.000 Assets von 60 - 70 Stunden auf nur 1,5 Stunden reduziert. Auch Balthasar, eine Übersetzungsagentur, arbeitet nun vollautomatisiert mit den Daten aus dem SAP Commerce Cloud PIM-System.

Das Herzstück der heutigen Systemlandschaft ist damit nicht mehr Mediando, sondern die OnPremise Hybris, die als PIM-System von SAP eingesetzt wird.

Die Enterprise Publishing-Lösung priint:suite hat die frühere Database Publishing-Lösung ersetzt und ermöglicht die automatisierte Ausleitung von Preiskatalogen und umfangreichen Marketingmaterialien für 15 Länder. Diese fortschrittliche Systemarchitektur ermöglicht eine gesteigerte Effizienz und Automatisierung bei STIEBEL ELTRON, die das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft begleiten.

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Preiskatalog Reloaded - STIEBEL ELTRON setzt auf Effizienz und Innovation

Der Preiskatalog bleibt bei STIEBEL ELTRON von großer Bedeutung, hat sich aber einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen. Mit dem Relaunch kamen beispielsweise neue Icons hinzu, die nun direkt im PIM am Artikel gepflegt werden. Dies ermöglicht eine gezielte und zeitlich relevante Ausgabe der Icons, insbesondere bei prestigeträchtigen Events wie dem Red Dot Award. Um eine korrekte Nutzung zu gewährleisten werden neben den zeitlichen Rahmenbedinungen natürlich auch gesetzliche Regularien erfüllt.

Moderne Publikationen bei STIEBEL ELTRON setzen zudem auf Customer Experience und Storytelling, um auch komplexe Produkte ansprechend und kontextuell darzustellen. Neben
reinen Inhalts- und Preisseiten finden sich damit in den Katalogen zahlreiche Schmuck- sowie redaktionelle Seiten. Diese bieten Raum für individuelle Gestaltung und Lösungen.

Heute umfassen die Preiskataloge zwischen 800 und 900 Seiten und werden zweimal jährlich für 15 Länder erstellt. Der hohe Automatisierungsgrad ist beeindruckend: Mit einem Knopfdruck wird der Katalog generiert, während manuelle Eingriffe, wie etwa das Hinzufügen von Vorworten oder Schmuckseiten, auf ein Minimum reduziert sind. Die fast 100 %ige Automatisierung spart Zeit und sorgt für eine effiziente Erstellung der Kataloge.

Agil zum Erfolg

Die Einführung des PIM-Systems bei STIEBEL ELTRON war weit mehr als eine technische Umstellung – es war ein tiefgreifender Wandel von Prozessen und Unternehmenskultur. Die Komplexität der neuen Systemarchitektur brachte Fragen und Unsicherheiten mit sich. Dennoch entschied sich STIEBEL ELTRON für eine agile Vorgehensweise. Ein en­gagiertes Team bildete sich, arbeitete eng zusammen und agierte in rollie­renden Zyklen. Der Change-Prozess begann und die Mitarbeiter wurden zu aktiven Gestaltern des Wandels.

Fazit:

Die erfolgreiche Einführung des PIM-Systems und der damit verbundene agile Wandel bilden heute zusammen mit anderen Faktoren eine solide Grundlage für die Zukunftssicherheit von STIEBEL ELTRON. Die effiziente Datenauslieferung an Webseiten, der Webshop und die optimierte Erstellung der Preiskataloge sind dabei einige der positiven Auswirkungen dieser Veränderung. STIEBEL ELTRON hat bewiesen, dass eine gut durchdachte Lösung für das Product Information Management in Kombination mit einem starken Change Prozess den Weg zum Erfolg ebnet. Der PIM-Hub ist zu einem Kraftzentrum geworden, das das Unternehmen in die Zukunft begleitet.

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