Wenn aus Produktdaten gute Produkterlebnisse werden

Produktkommunikation endet längst nicht mehr beim Katalog. Produktinformationen müssen heute über zahlreiche Touchpoints hinweg funktionieren – im Preisbuch, Onlineshop, auf Marktplätzen, im Datenblatt und zunehmend auch in KI-Anwendungen. Genau hier setzt Product Experience Management (PXM) an: Produktdaten, Medien, Content und Publishing-Prozesse werden so miteinander verbunden, dass Kunden überall konsistente, aktuelle und relevante Informationen erhalten.

Die Grundlage dafür sind verlässliche Produktdaten. PIM und DAM schaffen eine zentrale Basis für Informationen und Medien, während integrierte Publishing-Prozesse daraus Inhalte für unterschiedliche Märkte, Zielgruppen und Kanäle machen. Automatisierung sorgt für Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Gleichzeitig bleiben Datenqualität, Governance und menschliche Kontrolle entscheidend – denn nicht jede gute Entscheidung lässt sich automatisieren.

Beim priint:day 2026 wurde genau diese Verbindung aus Technologie, Prozessen und Menschen greifbar. Kunden, Partner und Experten zeigen anhand konkreter Projekte, wie Unternehmen Datensilos auflösen, Kataloge und Preisbücher automatisieren, Content besser organisieren und ihre Produktkommunikation für neue digitale Kanäle und KI-Anwendungen fit machen.

Der priint:day 2026 in Zahlen

30+ Vorträge zu PXM, Produktdaten, Database Publishing und Produktkommunikation

450+ Teilnehmer beim Branchenevent rund um die Zukunft der Produktkommunikation

45+ Experten auf der Bühne mit Einblicken in Kundenprojekte, Technologien und Trends

< 6 Monate zur zukunftsfähigen Produktdaten- und Medienbasis: Wie MGA Zapf Creation die richtigen Grundlagen geschaffen hat

Ralph Skalda von MGA Zapf Creation, Marko Stuka von ATAMYA, Sebastian Kraus von pixx.io

Mehr Kanäle, mehr Sprachen, mehr Anforderungen: MGA Zapf Creation schafft für die Marke BABY born in weniger als sechs Monaten eine neue Grundlage für Produktdaten und Medien. PIM und DAM führen verstreute Excel-Dateien, Ordner und Freigaben zusammen und machen Inhalte für Händler, Webshop, Marktplätze und KI-Anwendungen nutzbar.
Der nächste Schritt ist die Automatisierung: KI unterstützt bei der Erstellung weiterer Texte und Sprachversionen. Die finale Kontrolle bleibt beim Menschen. Ein Beispiel dafür, wie eine verlässliche Datenbasis zum Fundament skalierbarer Produktkommunikation wird.

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Managed Publishing Service: Ein Gamechanger für effiziente Marketingproduktion

Oliver Müller-Feindseis, Jürgen Hein von w&co MediaServices

Viele Unternehmen warten auf die perfekte Systemlandschaft, bevor sie mit der Automatisierung beginnen. w&co zeigt, dass es auch anders geht. Ein Managed Publishing Service kann Daten aus bestehenden Quellen übernehmen, Templates und Schnittstellen bereitstellen und schon erste automatisierte Publikationen erzeugen.
Der entscheidende Schritt ist dabei nicht ein möglichst großes Projekt, sondern ein konkreter Anwendungsfall mit sichtbaren Ergebnissen. So entsteht Automatisierung Schritt für Schritt – und mit Menschen, die den Wandel im Unternehmen aktiv vorantreiben.

Von Datensilos zu neuen Märkten: Der ORGATEX-Weg mit entitys zur Produktdatenplattform

Jakob Szuchko, ORGATEX und Simon Manz, entitys

Produktdaten, Preise, Texte und Bilder lagen bei ORGATEX in zahlreichen Excel-Listen und Systemen. Bis ein neuer Artikel angelegt und für die verschiedenen Kanäle bereitgestellt war, vergingen Wochen oder sogar Monate. Für Übersetzungen und unterschiedliche Kundenformate mussten die Daten immer wieder separat aufbereitet werden. Die zentrale Frage war deshalb: Wie lässt sich aus vielen verstreuten Informationen eine belastbare Produktdatenbasis schaffen?
Gemeinsam mit entitys führte ORGATEX die Informationen in einer zentralen Produktdatenplattform zusammen. Heute erreichen neue Produkte innerhalb eines Tages die relevanten Kanäle, Übersetzungen entstehen automatisiert und Datenformate lassen sich auf Knopfdruck ausgeben. Die Basis dafür: zentral verfügbare und strukturierte Produktdaten.

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Next Level Publishing: Wie die Single Source of Truth das Copy-Paste-Zeitalter beendet

Verena Uhlenbrock und Mona Tenbusch von Rudolf Ostermann

20 Sprach-Land-Kombinationen, elf Sortimente und zahlreiche Kataloge, Prospekte und Shop-Inhalte machten Copy & Paste bei OSTERMANN zum täglichen Engpass. Mit einer zentralen Architektur aus PIM, CMS, Datenaustausch und Publishing werden Inhalte heute direkt aus ihren führenden Quellen verarbeitet.
Änderungen laufen automatisiert durch die Prozesskette, Sprachversionen bleiben konsistent und Freigaben werden einfacher. Die Single Source of Truth ist dabei mehr als ein technisches Konzept: Sie verändert Arbeitsweisen, Verantwortlichkeiten und die Zusammenarbeit im Unternehmen.

750 Seiten, unzählige Varianten und trotzdem beherrschbar: Automatisierte Katalogproduktion bei Regiolux

Thomas Kübler · Markus Dolch, myview systems

Rund 750 Seiten, komplexe Tabellen und zahlreiche individuelle Vorgaben: Regiolux zeigt, dass maximale Automatisierung und gestalterische Kontrolle kein Widerspruch sein müssen.
Datenmodelle, Exportregeln und Templates übernehmen wiederkehrende Aufgaben. Wo Reihenfolge, Bildauswahl oder Gestaltung entscheidend sind, bleibt der Mensch im Prozess. Automatisierung bedeutet hier deshalb nicht weniger Gestaltung, sondern mehr Freiheit für die Aufgaben, bei denen Erfahrung und Kreativität zählen.

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Die Zukunft der Produktdaten: Wie KI das PIM transformiert

Jürgen Mayer, Hoffmann Group und Stefan Reinhardt, Informatica by Salesforce

KI kann Texte erzeugen, Informationen anreichern und Prozesse automatisieren. Doch dafür braucht sie vor allem eines: verlässlichen Kontext. Informatica und die Hoffmann Group zeigen, warum konsistente Produktdaten, klare Beziehungen und eine funktionierende Governance die Grundlage für belastbare KI-Anwendungen bilden.
Erst wenn Daten nachvollziehbar und miteinander verknüpft sind, kann KI ihr Potenzial ausspielen – von der Anreicherung von Produktinformationen bis zur Unterstützung von Bestellungen und automatisierten Prozessen. Wer heute seine Datenbasis stärkt, schafft damit die Grundlage für die KI-Anwendungen und Agenten von morgen.

Automatisierungsansätze zur Optimierung der Printproduktion bei Hansgrohe

Timo Zimmermann, Edith Gref und Dilara Nacar von Hansgrohe

Bei Hansgrohe entstehen Preisbücher mit rund 1.000 Seiten in 23 Sprachen und 21 Ländern nahezu vollständig automatisiert. Die priint:suite erzeugt nicht nur Produktseiten, sondern auch Übersichtsseiten, Inhaltsverzeichnis und Register aus einer gemeinsamen Datenbasis.
Korrekturen werden zentral gespeichert und über einen strukturierten Workflow nachvollziehbar verteilt. Das Ergebnis: mehr Konsistenz über alle Märkte und weniger manueller Aufwand – ohne auf die Qualitätskontrolle des gedruckten Preisbuchs zu verzichten.

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Product Data on a Global Scale at B. Braun: Best-of-Breed statt neuer Datensilos

Christian Broel, B.Braun

5.000 Produkte, eine Million SAP-Materialdaten, Millionen Attribute und unzählige Beziehungen zu Märkten und Touchpoints: Bei B. Braun wird deutlich, welche Dimension Produktdaten in einem globalen Unternehmen erreichen können.
Die Lösung ist eine datengetriebene Publikationsstrategie. Inhalte aus PIM und DAM werden länderspezifisch bereitgestellt und als On-Demand-Datenblätter oder Kataloge ausgespielt. So wird Content zum Vertriebsinstrument und aus einem Dokument ein nutzbares Datenobjekt. Die zentrale Idee: Erst die Datenbasis, dann das Layout – und anschließend die Skalierung.

Transformation im Content Management bei ABUS: Anforderungen meistern, Prozesse optimieren, Systeme harmonisieren

Torsten Mühlhoff von ABUS und Stefanie Kehrer von CELUM

Netzlaufwerke, SharePoint und gewachsene Systeme: Bei ABUS waren Medienbestände über unterschiedliche Quellen verteilt. Die Herausforderung bestand deshalb nicht darin, möglichst viele Funktionen einzuführen, sondern eine Lösung zu schaffen, die leistungsfähig und gleichzeitig einfach nutzbar ist.
Mit einer zentralen Asset-Management-Lösung, klaren Zuständigkeiten, Metadaten, Rechten und Governance werden Inhalte auffindbar und sicher verfügbar. Und die Transformation ist noch nicht abgeschlossen. Denn modernes Content Management und Digital Asset Management sind keine einmaligen Projekte, sondern entwickeln sich mit den Anforderungen des Unternehmens weiter.

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Gemeinsam die Zukunft gestalten - Die Entwicklung unseres Katalogprojekts

Heike Moll von Sandvik Coromant

Bei Sandvik Coromant dauerte die manuelle Katalogproduktion drei Jahre. Dann wurde klar: Nicht der Katalog selbst war das Problem, sondern die Art und Weise, wie er entstand.
In nur zehn Monaten entstand eine datengetriebene Grundlage für mehrsprachige Publikationen mit wiederverwendbaren Templates und standardisierten Strukturen. Der Katalog wird damit Teil eines wachsenden Produktdaten-Ökosystems. Entscheidend für den Erfolg waren ein klarer Fokus, gemeinsame Verantwortung und die Bereitschaft, die Lösung Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

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